💣 Eine Armee von Bots macht 40% des Internets aus

Bots machen 40% des Internets aus
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Bots sind kleine Computerprogramme, die wiederholende Aufgaben abarbeiten, ohne dabei von einem Menschen geführt oder überwacht werden zu müssen. Zum Beispiel sind die Google Crawling Bots notwendig, um eine Website richtig einzuordnen, das ist ein Teil von Googles Arbeit. Das Internet durchforsten nach Information und diese für die Suche von Menschen klassifizieren. Die Bots folgen den Pfaden von Webseiten und werten den Inhalt aus. Das heißt, mittels maschinellem Lernen können sie verstehen, ob der Inhalt kohärent und relevant für uns Menschen ist. So kann uns Google die besten Ergebnisse liefern, wenn wir unsere Suchanfrage absenden. Das sind die „guten" Bots.

Es gibt aber auch mindestens genauso viele „böse" Bots. Sie scannen zum Beispiel die Seiten nach Kontaktdaten aus und ermöglichen so die enorme Anzahl an Spam-E-Mails, die wir tagtäglich bekommen. Auch sind die Bots verstärkt in den sozialen Medien unterwegs. Getarnt als hübsche Frauen oder Männer folgen sie bestimmten Mustern, sammeln Daten oder tarnen sich als Fake Follower und verfälschen Statistiken. Firmen kollaborieren gerne mit Meinungsmachern im Internet, die über eine große Reichweite verfügen. Sie bezahlen dafür, um durch den Meinungsmacher die Followerschaft mit Werbung zu erreichen. Für die Werbetreibende besonders ärgerlich, denn sie geben eine Menge Geld aus, um echte Kunden zu erreichen und keine Bots, die ihre Produkte nicht kaufen können.